Die Idee zu diesem Projekt ist aus meiner historischen Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus hervorgegangen.
Als Sohn einer Elterngeneration, die im Nationalsozialismus einen großen Teil ihrer aktiven Lebensjahre verbrachte, war es mir ein wichtiges Anliegen, zu verstehen, wie unsere Nation zu solchen Verbrechen fähig werden konnte. Dies war der Anlass für meine medizinhistorische Dissertation über Rassenlehre und Rassenhygiene in der Weimarer Zeit und dem Nationalsozialismus. Aus meiner Schlussfolgerung, dass das technologische Zeitalter der Steuerung eines angemessenen Bewusstseins bedarf erwuchs die Projektidee.
1996 wurde ein Ideenwettbewerb zur Gestaltung des Berliner Schlossplatzes veranstaltet, zu dem ich meinen Projektvorschlag einzubringen versuchte. Ich war der Ansicht, dass er den zentralen Ortes des wiedervereinigten Deutschland würdig gestalten könnte. Nachdem die Entscheidung für die Bebauung und Nutzung des Ortes gefallen war, ließ ich die Idee für viele Jahre ruhen.
Mit den zunehmenden Konflikten in der Welt kam ich zu der Einschätzung, dass dieses Projekt immer wichtiger werde. Denn es würde wesentliche historische Erfahrungen für die Zukunft nutzbar machen. Mit der vorliegenden Ausarbeitung möchte ich das Projekt ins öffentliche Gespräch bringen und den Impuls zur Verwirklichung setzen.

Über mich
Ich bin ein in Berlin als hausärztlicher Internist niedergelassen, verheiratet und Vater von sechs Kindern. Als Geschäftsführer eines Ärztenetzwerks setze ich mich für eine ganzheitliche Medizin ein, die allen Versicherten zur Verfügung steht.